1861 Am 23. August beschließt der Magistrat, daß der Fabrikant Riedinger eine Gasfabrik an der Donaugasse errichten darf.
Am 22. Oktober geht in 105 Straßenlaternen am Stadtplatz das Gaslicht an.
1864 Am 14. März wird die private Gasanstalt in eine Aktiengesellschaft mit dem Namen "Gasfabrik Straubing AG" umgewandelt.
1882 Der Privatunternehmer Jooß errichtet ein Wasserwerk mit Dampfbetrieb zur Versorgung der Stadtgemeinde Straubing.
1885 Die Gasfabrik Straubing AG bietet dem Stadtmagistrat die Installation elektrischer Beleuchtungsanlagen an. Der Antrag wird als verfrüht abgelehnt.
1896 Am 1. Januar geht die "Gasfabrik Straubing AG " in städtisches Eigentum über.
1898 Im neuen Schlachthof wird eine provisorische Kraftwerksanlage zur Stromerzeugung installiert.
1900 Der Stadtmagistrat unterzeichnet den Vertrag mit der Elektrizitäts-Aktiengesellschaft vorm. Schuckert & Co. zum Bau eines Elektrizitätswerkes.
Am 16. August wird der Grundstein gelegt.
1901 Am 1. Juni wird das Elektrizitätswerk in Betrieb genommen. Ab 12. Juni beginnt die Stromlieferung an Privathaushalte.
1905 Die Stadtgemeinde erwirbt das Wasserwerk von den Jooß'schen Erben.
1909 Das Elektrizitätswerk Straubing bringt als eines der ersten in Bayern eine Kundenzeitschrift heraus.
1919 Der Stadtrat beschließt den Bau eines neuen Wasserwerks an der Äußeren Passauer Straße.
1920 Die gesamte Straubinger Straßenbeleuchtung wird von Gas auf Strom umgestellt.
1921 Das neue Wasserhebewerk mit 4 Brunnen und einem Sammelbrunnen geht in Betrieb.
1922 Die Strom-, Gas- und Wasserversorgung wird zu den "Städtischen Betrieben" zusammengefasst.
Der 65 m hohe Wasserturm wird fertiggestellt.
1923 Am 23. Juli wird die Kraftwerk am Höllenstein AG gegründet und mit dem Bau eines zweigeteilten Flusskraftwerkes am Schwarzen Regen begonnen.
1926 Am 14. Januar geht das Kraftwerk am Höllenstein in Betrieb.
1945 Schwere Luftangriffe, vor allem am 18. April 1945, verursachen starke Schäden am Strom-, Gas- und Wassernetz. Die Gas- und Wasserversorgung bricht im Laufe dieses Jahres kurzzeitig zusammen.
Noch im gleichen Jahr beginnen die Städtischen Betriebe mit umfangreichen Modernisierungs- , Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen in allen Bereichen.
1954 Ein neuer Gasbehälter wird im Süden Straubings gebaut.
1961 Die Höllag verkauft ihre Hochspannungsleitungen an die OBAG. Der Höllensteinstrom wird seitdem direkt in das OBAG-Netz gespeist, während die Stadtwerke dafür aus dem OBAG-Umspannwerk Ittling Strom entnehmen.
1963 Das Ausgleichswerk Pulling wird in Betrieb genommen.
1964 An der Carl-Zeiss-Straße wird eine Flüssiggas-Spaltanlage gebaut.
1975 Mittlerweile sichern 31 Flachbrunnen die Wasserversorgung Straubings
1976 Die Eigenproduktion von Gas wird eingestellt. Straubing wird über die "Isarschiene" an das internationale Erdgasverbundsystem angeschlossen
1983 Mit dem Bau eines neuen Wasserwerks mit einem großen Tiefbehälter wird begonnen.
30 000 Jahre altes Tertiärwasser wird durch Tiefbrunnen erschlossen.
1984 Die Stadtwerke übernehmen die Bäderbetriebe. Bereits im Oktober werden ein Blockheizkraftwerk und eine Wärmepumpenanlage im Bereich der Bäder in Betrieb genommen.
1986 Am 22. September wird das neue Wasserwerk an der Äußeren Passauer Str. 174 eingeweiht.
1987 Das Freibad wird zu einem modernen Freizeitbad umgestaltet.
1989 Das Hallenbad erhält 2 Warmwasser-Freibecken, einen Kleinkinderbereich und eine Dampfsauna.
1990 Die Stadtwerke bohren erfolgreich nach Thermalwasser.
1991 Die Schwimmhalle des Hallenbades wird generalsaniert.
1992 Am 1. Januar übernehmen die Stadtwerke den öffentlichen Personennahverkehr und führen das Anruf-Sammeltaxi ein.
Ein gasbetriebenes Blockheizkraftwerk wird ins Rathaus eingebaut.
Ab jetzt wird das Frei- und Hallenbad mit Thermalwasser gespeist.
Die Stadtwerke beginnen mit dem Bau eines Energiesparhauses an der Heerstraße.
1994 Das Energiesparhaus mit Ausstellungsraum, Büros und Wohnungen für Werksangehörige wird eröffnet.
1998 Das Energiewirtschaftsrecht wird neu geregelt. Das Gebietsmonopol für Strom fällt.
2000 Der bisherige Eigenbetrieb wird in die "Stadtwerke Straubing GmbH" umgewandelt.
2001 Der Weiterbetrieb des Kraftwerks am Höllenstein wird beantragt.
Unser Thermalwasser wird als Heilwasser anerkannt und am 1. Juni ein frei zugänglicher Heilwasserbrunnen am AQUAtherm eingeweiht.
Am 01.06.2001 feiern wir 100 Jahre Stromversorgung mit einem Festakt und vielen Ehrengästen. Am 02.06.2001 findet ein großes Kundenfest auf dem Stadtwerkegelände statt.
2002 Die Sauna im AQUAtherm wird generalsaniert und umgebaut.
2003 Die Stadtwerke Straubing GmbH gliedern die Geschäftszweige Strom und Gas in die Stadtwerke Straubing Strom und Gas GmbH aus. Kooperationspartner der neuen
Gesellschaft sind E.ON Bayern AG und Energieversorgung Ittling AG & Co KG, die
die Stromversorgungsgebiete Feldkirchen, Aiterhofen, Salching und Straßkirchen einbringen.
Der Eingangsbereich des Hallenbades und das Bistro werden saniert und neu gestaltet.
Der 50 Jahre alte 10m-Sprungturm im AQUAtherm wird abgebrochen.
2004 Das Schwimmerbecken im AQUAtherm wird edelstahlsaniert, das Springerbecken wird umgebaut und mit einer neuen 5m-Edelstahlsprunganlage ausgestattet.
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